Die Bank Sprache - Ein Stück Leitkultur

Aus duden.de:

Bank, die

BEDEUTUNGSÜBERSICHT

  • Sitzgelegenheit aus Holz, Stein o. Ä., die mehreren Personen nebeneinander Platz bietet
  • (Sport) Auswechselbank
  • Kurzform für: verschiedene Handwerkstische wie Drehbank, Hobelbank, Werkbank u. a.
  • bankförmiges Turngerät
  • Kurzform für: Sandbank
  • Anhäufung von Meereslebewesen, die eine Erhöhung über dem Meeresgrund hervorruft
  • lange Wolken- oder Dunstschicht
  • (Geologie) vom umliegenden Gestein gesonderte, fest zusammenhängende Gesteinsschicht
  • unverändert beibehaltene Vorhersage auf Tippscheinen
  • (Sport) Ausgangsstellung auf dem Boden mit auf Knie und Arme gestütztem Körper

Zwangsläufig konservativ Der Fotograf kann garnicht anders

Wenn ‚beklagt‘ wird, das Fotobegeisterte konservativ sind, dann geht es immer darum, das sie technischen Neuerungen skeptisch gegenüberstehen, sie „das Gewohnte bevorzugen“. Eine Einschätzung, die mit der negativen Aufladung des Begriffs ‚Konservativ‘ erklärt werden kann. Sieht man sich die Herkunft des Begriffs an, entspannt sich das und führt dazu, Fotografen als zwangsläufig konservativ zu bezeichnen.
‚Konservativ‘ kommt von ‚konservieren‘:

  • (besonders Lebensmittel) durch spezielle Behandlung haltbar machen
  • durch besondere Behandlung, Pflege erhalten

Es geht in der Fotografie um das Bewahren, Erhalten eines Zustandes der Gegenwart (nicht um das Festhalten am Gewohnten). Das zu erhalten, was erhaltens-/bewahrenswert ist, ist etwas Erstrebenswertes. Wir beklagen doch allenthalben die Schnelligkeit und Vergänglichkeit unserer sog. Wegwerfgesellschaft. Also lasst uns konservativ sein!

Fluchtpunkt Natur Die Natur als Rückzugsgebiet für Kritiker der Moderne

Vor ein paar Tagen wurde mal wieder der Film „Fahrenheit 451“ im Fernsehen gezeigt. Immer wieder sehenswert, nicht nur im Hinblick auf den Inhalt, sondern auch wegen der fotografischen Umsetzung und insbesondere der Darstellung des ‚Montag‘ durch Oskar Werner.
Am Schluß wird gezeigt, wie Montag die Stadt verläßt und in die Natur, aufs Land, zu den ‚lebenden Büchern‘ flieht. Eine ähnliche Deutung der Natur als Rückzugsgebiet für Kritiker, findet sich auch in anderen SciFi-Geschichten, so z.B. bei Huxley in „Schöne neue Welt“ . Und auch im Film „Blade Runner“ ist die Natur der erträumte Gegensatz zu einer chaotischen, herunter gekommenen Stadt.
Glaubt man den Medien, ist in Deutschland eine Landflucht zu verzeichnen, die Dörfer entvölkern sich und in den Städten wird der Platz knapp. Einige Stadtteile entwickeln sich in Richtung Blade Runner-Zustände. Mal sehen, wann sich das umkehrt.