HF's Blicke

Photos // Texte

Es geht auch ohne

Ein Monat, ohne dass ich hier etwas veröffentlicht habe. Ein Monat, in dem die 'reale' Welt mich beansprucht hat, so dass die 'virtuelle' Welt kaum eine Chance hatte. Vermisst habe ich nichts - ein gutes Zeichen, bin wohl doch nicht internetsüchtig.

Anstand im Dämmerlicht

Der Jäger nutzt den Anstand, auch der Fotograf ist häufig auf dem 'Anstand', ob auf dem Land oder in der Stadt. Der Fotograf muss aber nicht einen Anstand haben - er macht sich auf andere Art 'unsichtbar' für sein 'Wild'.

Landschaft ist der Ort ...

"Seine Moral ist, dass die Landschaft für uns der Ort ist, in dem wir leben. Wenn wir ihn schlecht behandelt haben, können wir ihn dafür nicht verhöhnen, ohne uns selbst dabei zu verhöhnen. Wenn wir ihn misshandelt, in seiner Gesundheit gebrochen und auf ihm Gedenkstätten unserer Ignoranz errichtet haben, so ist er immer noch unser Ort, und bevor wir weitermachen, müssen wir lernen, ihn zu lieben."
(aus "Landschaft Konstruktion einer Realität", S. 37, Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln, ISBN 978-3-86335-721-4

Wanderung Nr. 7

Von der Kapelle aus überqueren wir die Landstrasse, gehen bis zum Ende des Parkplatzes und folgen dem Wegweiser Richtung "Auf dem Berg".
Der mit "XY" markierte schmale Weg geht durch schattigen Mischwald, an kleinen Bächen entlang.
Der Weg steigt langsam an, immer weiter geht es durch Mischwald, den Teichen entgegen.
Wir passieren die alten, von hohen Bäumen umgebenen, Teiche. Nach diesen Teichen biegen wir rechts ab auf einen Weg, der erst leichter und dann merklich steiler bergauf geht.
Am Ende des Weges lichtet sich der Wald und der Blick geht über Wiesen und Felder.

Der erste Blick

Wenn ein von Geburt an Blinder das erste Mal sehen kann, so wird der erste Blick nur Schemenhaftes zeigen (wahrscheinlich noch weniger, als auf dem Artikelbild). Das Gehirn muss erst einmal sehen lernen, die eingehenden Signale verarbeiten lernen. Auch bei den von Geburt an Sehfähigen war das so. Was man lernt, wie man lernt, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Das Sehen ist also individuell.

PHOTONEWS Oktober 2015

Die Oktober-Ausgabe von PHOTONEWS ist erschienen.
PHOTONEWS 10/2015

Die Inhaltsangabe:

  • Ich! Ich! Ich! Jetzt auch noch Instagram: Die Politik in der Selbstinszenierungsfalle
  • Besser ohne Deutschland. Rudi Meisels „Landsleute“ bei C/O Berlin
  • „Ich arbeite im intensiven, oft auch kontroversen Dialog.“ Interview mit Hannes Wandere,Peperoni Books
  • Quälende Bilder. Essay zu zwei aktuellen Bildern, die das Elend der Flüchtlinge zeigen
  • Portfolio Pepa Hristova. Die Braut zu Markte tragen
  • Portfolio Yola Monakhov Stockton. The Nature of Imitation
  • Portfolio Eva Vettel. Transparent View
  • Was bleibt. Ein Atelierbesuch bei Bernhard Fuchs
  • „Fotos gehen nicht für einen Schleuderpreis aus dem Haus.“ Fragen an Eike den Hertog, Agentur De Beeldunie
  • Warum nicht die Beste: Die Danish School of Media and Journalism
  • Es bleibt spannend. Interviews mit Hochschul-Absolventen. Folge 6: Susanne Hefti, Folkwang Universität der Künste Essen
  • Buchrezensionen, Schwarzes Brett, Preise – Wettbewerbe – Stipendien, News, aktuelle Termine, Ausstellungskalender