HF's Blicke

Photos // Texte

Landschaft #3

"Am Land kommen die Götter noch zu den Menschen, […] man ist jemand und erlebt etwas, aber in der Stadt, wo es tausendmal so viel Erlebnisse gibt, ist man nicht mehr imstande, sie in Beziehung zu sich zu bringen: und so beginnt ja wohl das berüchtigte Abstraktwerden des Lebens." (Robert Musil)

Notat #2

Museum

Im Museum schaue ich mir immer die Museumswärter/die 'Bildbewacher' an. Oft erscheinen sie mir interessanter, als die Exponate.

Redewendungen

Redewendungen transportieren ja oft Gefühle und lassen somit viele Deutungen zu. Womit ich nichts anfangen kann, ist die Wendung "... die Seele baumeln lassen". Ich habe eine Vorstellung, was damit gemeint sein könnte, kann dem aber kein eigenes Empfinden zuordnen.

Von Landschaft leben oder das Ungedachte der Vernunft

Ein Buch, von François Jullien. Aus der Verlagsbeschreibung:
"Während in Europa das Bewusstsein von Landschaft relativ jung ist – es taucht erst in der Malerei der Renaissance auf –, entstand es in China schon mehr als tausend Jahre früher und hat sich ohne große Unterbrechung bis heute weiterentwickelt. Anders in Europa : Nach einem Höhepunkt der Landschaftsmalerei im 19. Jahrhundert nimmt das Interesse im 20. Jahrhundert ab, um erst mit der Sorge um Natur und Umwelt wiederzuerstehen. Jullien macht in dieser grundlegenden Studie über den Begriff und die Wahrnehmung von Natur und Landschaft im östlichen und westlichen Denken deren Unterschiede für unser Denken produktiv. Er zeigt, weshalb China so früh und auf so zentrale Weise das Denken von Landschaft entwickelt hat, und wie es zur Weiterentfaltung unseres Begriffs von Landschaft und vielleicht zu dessen Neuformulierung beitragen kann."