Ein Daheim gibt es für jeden Nostalgia ist auch ein schönes Gefühl

Bei der bewußt/unterbewussten Beschäftigung mit der Heimat, stoße ich immer wieder auf Fundstücke, die mich etwas wiedererkennen lassen, eigentlich nichts mit mir zu tun haben, aber trotzdem dem, was ich suche, ein Stück hinzufügen. „Daheim“ hat Tom Licht sein Buch über seinen Heimatort genannt. Alte Familienfotografien, Dokumente, ergänzt um aktuelle Fotografien vom Daheim – so ähnlich könnte ein Buch aussehen, welches ich über mein „Daheim“ machen würde. Noch ist Zeit.

Tom Licht, Daheim
(Bildquelle: Kehrer Verlag)

Tom Licht, Daheim, 112 Seiten, 44 Farbabbildungen, Deutsch, Englisch, Kehrer Verlag, ISBN 978-3-86828-712-7

Aus der Verlagsnotiz:

Was bleibt vom Gefühl der Heimat, wenn man von zu Hause ausgezogen ist, jahrelang im Ausland gelebt hat und nur wenige Dinge von früher den Weg begleitet haben? Tom Licht (* 1972) hat sich nach Stationen in Jena, New York, Zürich und Berlin wieder in seinen Heimatort in Südthüringen begeben und sich, ausgehend von alten Fotografien aus dem Familienalbum, auf die Suche nach den Objekten und Orten seiner Kindheit und ihrem Verbleib in der Gegenwart gemacht. In seinem einstigen Zuhause begegnet er vertrauten Gegenständen, die Erinnerungen an vergangene Tage wachrufen; er findet selbst geschriebene Geschichten aus der Jugend, einen Stasi-Bericht des Nachbarn und Dokumente, in denen die Stimmung der Zeit spürbar wird; er durchstreift die dörfliche Landschaft, die ruhig und gelassen alle Wandlungen hinnimmt. In einer sachlichen Bestandsaufnahme dokumentiert Licht das Elternhaus mit all seinen Beständigkeiten und Veränderungen – und skizziert dabei treffend das unwägbare Gefühl zwischen Geborgenheit und Entfremdung, Sehnsucht und Abgrenzung, das der Heimatort in der Rückschau auslöst.

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