Die Vervollkommnung des Rollators aus dem Geist des Einkaufswagens Die Kombination aus Orthopädie und Konsum

Vor Kurzem, als ich mal wieder im Supermarkt war, rollte jemand mit einem Rollator an mir vorbei. Der Rollator, das Allzweckwerkzeug desjenigen, der nicht mehr so gut zu Fuß ist, ein Alltagsgegenstand unserer Gesellschaft.

Rollator aus Holz

(Bildquelle: Wikipedia, Lizensiert unter der GFDL und CC-BY-SA-2.5,2.0, und 1.0)

Konzipiert als Geh- und Sitzhilfe, sah der Rollator entsprechend aus – zwei Griffe, ein Gestell und Rollen. Auf das oberste Brett kann sich der Benutzer in Gehpausen setzen, die unteren Bretter dienen als Ablage für so Allerlei.

Als der Rollator das Haus verließ und in die Öffentlichkeit vordrang, kam es zur Begegnung mit dem Einkaufswagen, dem Sinnbild unserer Gesellschaft.

Einkaufswagen

(Bildquelle: Wikipedia, Lizenziert unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international“)

Jedem, der sich die zwei Bilder ansieht, fällt sofort ins Auge: die zwei gehören zusammen und so kam zusammen, was zusammen gehört!

Rollator

(Bildquelle: Wikipedia, Dieses Bild wurde von seinem Urheber Bestrossi in der Wikipedia auf Deutsch als gemeinfrei veröffentlicht. Dies gilt weltweit.)

Eine funktionale Verschmelzung, die mir im Supermarkt augenfällig wurde. So ich einmal mit einem Rollator unterwegs sein sollte, gibt es hoffentlich dann Modelle mit Flaschenhalter oder einem Halter für den „Coffee to roll“-Becher (aber vielleicht gibt es das ja schon?).

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Reader Comments

  1. Markus

    Ach gab’s doch im Karneval auch nur annähernd so Humorvolles zu sehen und zu hören, Hans – für mich ist das meiste leider eher der Kategorie „Organisiertes Erbrechen“ zuzuorden.

    Aber Dein Einkaufsrollator hat mich schmunzeln lassen!

    • HF

      Ja, so kann der Karneval durchaus sein. Das Schöne daran: man kann ihm aus dem Weg gehen. Und Mittwoch ist alles vorbei!

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