Kunst und Atomaustausch Wie sieht das Ergebnis aus?

Vor kurzem, als ich mal wieder durch Museumsräume schlenderte und die Museumswärter (oder: Aufsichtspersonal, oder: Servicekraft?) beobachtete, kam mir Flann O’Brien mit seiner Atomtheorie des Fahrrades in den Sinn. Danach wandern bei Nutzung des Fahrrads Atome des Fahrrads in den Menschen und umgekehrt.
Die Museumswärter befinden sich während ihrer Dienstzeit in den Ausstellungsräumen mit den Kunstwerken und bei längeren Ausstellungszeiten könnten ja durchaus auch die Atome wandern. Bei ständig wechselnden Ausstellungen ergibt sich ein eher diffuses Atomaustauschgemisch. Ist aber der Wärter in einem Museum angestellt, welches einem Künstler mit einer ständigen Ausstellung gewidmet ist, könnten sich durchaus signifikante Veränderungen durch Atomaustausch ergeben. Ich werde darauf achten, wenn ich mal wieder in einem derartigen Museum bin.
Fragen muß ich dann natürlich auch nach der Zeit, die der jeweilige Museumswärter bereits in den Räumen verbracht hat.
Interessant ist aber auch, wie sich die Kunstwerke durch Aufnahme menschlicher Atome verändern. Wie kann man das feststellen?

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