Wort des Monats Der Fortschritt geht weiter

Alles entwickelt sich, auch die Sprache. Ein neues Wort kam mir vor Augen und zu Ohren: unbeschulbar. Hört sich fast an, wie unbezahlbar. Na ja, Scherz beiseite. Aber die Unbeschulbaren sind anscheinend kein Einzelfall. Das Produkt der Bildungsreformen der vergangenen Jahrzehnte ist eine „zunehmende Zahl von Kindern mit erheblichen Verhaltensauffälligkeiten an der Grenze der Beschulbarkeit“. Statt Bildung, Bildungspolitik.
Interessant auch die Wortwahl: unbeschulbar klingt wie unbespielbar; mit einem unbespielbaren Platz kann man im Sport beim besten Willen nichts anfangen. Ein Mensch, der mit unbeschulbar klassifiziert wird, ist aufgegeben. Was wird aus ihm?

[Kaum ist das Wort medienweit im Einsatz, wird medienweit gefragt, was damit gemeint ist.]

Ergänzung 27.01.2018:
„Unbeschulbar“: Wo bleiben die wirksamen Konsequenzen?

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mm Verfasst von:

Siehe ⇒ Etwas zu HF

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