Nicht nur auf Fröbels Spuren Unterwegs in der Region Weimar / Rudolstadt

In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen komme ich in die Region Weimar / Rudolstadt, nach Ostthüringen. Eine offene Landschaft, mit sanften Hügeln, Wiesen, auf denen alte Obstbäume ihrem Ende entgegensehen, bewaldete Hügel und kleinen Ortschaften. Mehr oder weniger in jedem Ort trifft man auf Zeugnisse einer kulturellen Hochblüte, zu der nicht nur Schiller und Goethe beigetragen haben, wenn sie auch der Auslöser gewesen sein mögen.
Die Wanderwege in dieser Region sind nicht besonders schwierig, auch wenn es fast immer auf und ab geht; aber die Steigungen sind nie sehr lang. Zu Zeiten, als noch weite Strecken zu Fuß zurückgelegt wurden, dienten die Wege ja auch nicht der Körperertüchtigung. Goethe wanderte 6-8 Stunden von Weimar zum Schloß Kochberg, Fröbel ging den Weg von Blankenburg nach Keilhau zeitweise täglich. Heute ist sein Weg Bestandteil des Friedrich-Fröbel-Wanderweges. Ein Weg für den Spätsommer / Herbst, der all das, was diese Region für mich so interessant macht, zeigt.

Auf dem Friedrich Fröbel Wanderweg
Fröbelblick; auf dem Friedrich Fröbel Wanderweg. Die Säule vereint die Fröbelschen Spielgaben Würfel, Walze, Kugel

Wer nicht wandern möchte, findet in den Städten und Dörfern Zeugnisse einer deutschen Kulturepoche, die für mindestens 2 Wochen Aufenthalt keine Langeweile aufkommen lassen und lange nachwirken.

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